Info Futtergräser

Meldung Sommer 2010 

Jetzt  mit Zwischenfrüchte zusätzliche Futterreserven schaffen

Die Folgen der bisherigen Witterung wirken sich für viele Betriebe bis zur Ernte im nächsten Jahr aus. Dort wo das kühle Frühjahr und die Trockenheit der letzten Wochen gravierend waren, werden auch ausreichend Niederschläge in der nächsten Zeit den Futtermangel nicht mehr ausgleichen können. Mancherorts hat der erste Aufwuchs nur knappe Erträge gebracht, auch der Mais zeigt deutliche Trockenschäden. Damit die Situation nicht dramatisch wird, sollte entgegen gesteuert werden.

Folgende Maßnahme könnte dazu beitragen, die Futtersituation zu entschärfen:

Aufgrund der vergleichsweise hohen Energiegehalte kann Weidelgras für die Futternutzung

Interessant sein. Es eignet sich gleichermaßen zur Beweidung, Frischverfütterung oder zur Silierung. Zudem weist es unter Fruchtfolgegesichtspunkten eine Unverträglichkeit auf und gewährleistet gleichzeitig einen wirksamen Boden- und Wasserschutz.

Auch kurzlebige Weidelgräser wie Einjähriges Weidelgras oder Welsches Weidelgras können jetzt nach früh räumender Vorfrucht noch ideal als Zwischenfrucht die angespannte Futtersituation entspannen.

15-20 Prozent mehr Futter mit Festulolium

Ole Grønbæk

 

Die im Jahr 2008 vom Dänischen landwirtschaftlichen Beraterverband durchgeführten Versuche mit Festulolium bewiesen aufs Neue, dass Sorten von DLF-DTRIFOLIUM beachtliche Ergebnisse erzielen. ACHILLES und PERSEUS, zwei Festuloliumsorten im Weidelgrastyp, ergaben im zweiten und dritten Erntejahr jeweils 15 und 20 Prozent mehr Futter im Vergleich zu Deutschem Weidelgras. Auch der Futterwert erwies sich als gut.

 

Kühe sind anspruchsvoll:

Sie geben nur Milch in gewünschter Qualität und Menge, wenn sie auch hervorragendes Futter bekommen. Es kommt also auf die Qualität des Futters und der Futtergrundlage an!

Gute Kühe benötigen das beste Grundfutter, denn damit bleiben sie fruchtbar, langlebig und bringen den optimalen Deckungsbeitrag .

Nach Aussage der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sind die besten niedersächsischen Milcherzeuger sich der Bedeutung ihres Futters und dessen Qualität bewusst. Die Kühe von Spitzenbetrieben holen die Hälfte der Energie für ihre Milch aus der Gras- bzw. Maissilage. Von einem so guten Wert sind die meisten Milcherzeuger aber noch weit entfernt. 

 

ForageMax mit Luzerne – hohes Angebot an selbst produziertem Protein  

Luzerne, Alfalfa oder Medicago sativa ist die Bezeichnung in den unterschiedlichsten Regionen der Welt für die am häufigsten angebaute Futterleguminose zur Fütterung von Milch- und Fleischrindern. Die Gründe hierfür liegen in der besonders guten Trockenheitsverträglichkeit der Art sowie des hohen Proteinanteils im Futter.

Darüber hinaus ist Luzerne bei Rindern sehr beliebt in der Heu- oder Silage-Fütterung.

 

Zwei neue ForageMax-Mischungen mit Luzerne

Die Preise für proteinreiches Kraftfutter sowie für Stickstoffdünger steigen fast täglich. Somit kann es für den Landwirt entscheidend sein, selbst in der Lage zu sein, mehr Protein aus eigener Produktion zu erzeugen. Daher hat DLF-TRIFOLIUM zwei neue Mischungen in sein ForageMax-Mischungsprogramm aufgenommen.

 

ForageMax – CutMax Alfa Protein

-         Protein, Verdaulichkeit und Ausdauer

ForageMax, CutMax Alfa Protein ist eine Dauermischung mit einem hohen Anteil an Leguminosen. Rotklee und Luzerne sichern eine hohe Proteinproduktion pro Hektar sowie gute Trockentoleranz. ForageMax, CutMax Alfa Protein ist eine sehr ausdauernde Mischung für gemäßigtes Klima zur Silage- oder Heugewinnung.

 

ForageMax – CutMax Alfa Protein, Hot & Dry

Protein, Verdaulichkeit in trockenen Regionen

ForageMax – CutMax Alfa Protein, Hot & Dry setzt sich zusammen aus 40% Luzerne,

die eine hohe Proteinproduktion pro Hektar sichert, und Gras, das von den Tieren gern gefressen wird. ForageMax – CutMax Alfa Protein, Hot & Dry ist eine sehr ausdauernde Mischung für trockene und warme Regionen.

 

Grünlandpflege im Spätsommer

 

Eine Pflege des Grünlands im Spätsommer bietet sich an. Insbesondere, wenn geplante Maßnahmen im Frühjahr zu kurz kamen. Ziel ist eine Vorbereitung der Bestände für den Winter, um hiermit die Grundlage für den Erfolg im nächsten Jahr zu legen. Das heißt: lesen Sie weiter..

 

 

In Dänemark sowie anderen EU-Ländern zeichnen sich neue Trends des Grünlandmanagements sowie

der Arten- und Sortenzusammenstellung der Saatgutmischungen ab. Das weit verbreitete Grünlandmanagement-System in Dänemark arbeitete bisher so, dass in der Regel ausreichend Flächen rund um den Betrieb zur Verfügung standen, die im dreijährigen Rhythmus angesäht und wieder umgebrochen wurden. Dieses System gewährleistet sehr hohe Futterqualitäten, da bekanntlich die Leistungsfähigkeit der überwiegend in Saatgutmischungen für das Grünland eingesetzten Arten Deutsches Weidelgras, Wiesenlieschgras, Wiesenrispe und Wiesenschwingel nach drei Jahren deutlich sinkt. Der genannte Rhythmus nutzt die Leistungsfähigkeit der Grasmischung optimal. Durch die arrondierten Flächen rund um den Betrieb ist ein Weidegang der Tiere möglich und somit sind hohe Grundfutterleistungen zu geringen Kosten erzielbar. Da der Strukturwandel auch in Dänemark weiter fortschreitet, die Herden größer werden

 

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